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STATUT „Vereinigung der Berufsfotografen Südtirols“

Art. 1 Bezeichnung, Sitz
Der Landesverband der Berufsfotografen Südtirols wird mit der Bezeichnung "Vereinigung der Berufsfotografen Südtirols" in der Form eines privatrechtlichen Vereins mit Sitz in Bozen gegründet.

Art. 2 Zielsetzung
Der Verein hat als unpolitischer und nicht auf Gewinn gerichteter Verband die Aufgabe, den Zusammenschluss der Berufsfotografen zur Wahrnehmung ihrer Standes- und Berufsinteressen zu bewirken. Die Vertretung der Standes- und Berufsinteressen der Mitglieder erfolgt vor allem durch Aufklärung der Öffentlichkeit, über die Qualifikation ausgebildeter (etablierter) Berufsfotografen, durch Wahrung und Schutz des Ansehens sowie durch Ausarbeitung einheitlicher Tarife. Er übernimmt auch Aufgaben im Sinne der Fort- und Weiterbildung für Berufsfotografen und fördert deren Zusammenarbeit untereinander. Er unternimmt und plant alle zur Verwirklichung dieses Zieles nötigen Schritte.

Art. 3 Vermögen
Das Vermögen des Verbandes setzt sich aus den Mitgliedsbeiträgen der ordentlichen und assoziierten Mitglieder sowie allfälligen sonstigen Einnahmen zusammen.

Art. 4 Mitgliedschaft
Die Vereinigung der Berufsfotografen Südtirols versteht sich als regionaler Interessensverband und besteht aus Berufsfotografen mit Wohn- oder Arbeitssitz in der Provinz Bozen.
Die Arten der Mitgliedschaft sind:
a) ordentliche
b) außerordentliche
c) Ehrenmitgliedschaft.
Die Anzahl der Mitglieder ist unbegrenzt.

Art. 5 Ordentliche Mitglieder
Als ordentliche Mitglieder aufgenommen werden können Personen, die folgende Voraussetzungen erfüllen: a) Wohn- und Arbeitssitz in der Provinz Bozen;
b) Ab dem Jahr 2007 die Aufnahmegebühr vom Vorjahr zusätzlich zum Jahresbeitrag einbezahlt haben; Dies betrifft nicht die Gründungsmitglieder sondern nur Neuzugänge, welche auf die bereits erarbeitete Plattform aufsteigen können. - Diese Aufnahmegebüre wird von Jahr zu Jahr neu festgelegt.
c) Hauptberuflich das Handwerk des Berufsfotografen ausüben.
d) Muss mindestens 3 Jahre und einen Tag als Selbstständiger Fotograf gearbeitet haben.
e) Zudem müssen zwei ordentliche Mitglieder für sie bürgen. Die Aufnahme erfolgt über ein schriftliches Gesuch an den Vorstand, der darüber entscheidet. Eine allfällige Ablehnung des Antrages auf Mitgliedschaft muss begründet werden. Dem Antragsteller steht in diesem Fall das Recht auf Berufung an die Vollversammlung zu, die endgültig entscheidet.

Art. 6 Außerordentliche Mitglieder
Als außerordentliches Mitglied können alle Personen aufgenommen werden, die eine der obgenannten Bedingungen nicht erfüllen, aber trotzdem aktiv als Berufsfotografen arbeiten. Abgesehen von der erforderlichen Bürgschaft von zwei ordentlichen Mitgliedern, obliegt es in diesem Fall dem Vorstand, die Voraussetzungen bzw. die Qualifizierung dieser Personen zu überprüfen. Nach einer Mitgliedschaft von drei Jahren können die außerordentlichen Mitglieder einen Antrag um Aufnahme als ordentliche Mitglieder gemäß Art. 5 an den Vorstand stellen.

Art. 7 Ehrenmitglieder
Bei der jährlichen Vollversammlung können auf Vorschlag des Vorstandes Persönlichkeiten als Ehrenmitglieder aufgenommen werden, die sich in besonderer Weise zum Wohle der Vereinigung verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder können mit beratender Stimme an den Vollversammlungen des Verbandes teilnehmen und zahlen keinen Mitgliedsbeitrag.

Art. 8 Mitgliedsbeitrag
Innerhalb eines Monats nach der Aufnahme muss der Mitgliedsbeitrag eingezahlt werden. Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags wird vom Vorstand festgelegt.

Art. 9 Rechte der Mitglieder
Vorbehaltlich der Erfüllung ihrer in Artikel 10 niedergelegten Pflichten hat jedes Mitglied das Recht,
- alle durch die Tätigkeiten des Vereins erzielten Errungenschaften und Vorteile, sowie bei der Verfolgung gemeinsamer beruflicher und professioneller Interessen die Unterstützung der Vereinsorgane in Anspruch zu nehmen;
- an allen Veranstaltungen teilzunehmen;
- in der Vollversammlung Anträge zu stellen, wenn diese von mindestens einem Zehntel der Mitglieder mitgetragen werden.
Das aktive und passive Wahlrecht innerhalb des Vereins ist ausschließlich den ordentlichen Mitgliedern vorbehalten.

Art. 10 Pflichten der Mitglieder
Sämtliche Mitglieder haben stets nach besten Kräften die Interessen des Vereins zu wahren und die Vereinszwecke zu fördern, den Mitgliedsbeitrag zu entrichten und die Statuten des Vereins sowie die in deren Rahmen von den Verbandsorganen gefassten Beschlüsse einzuhalten.
Die Mitglieder sind verpflichtet, alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Verbandes und des Berufstandes der Berufsfotografen abträglich sein könnte.
Die Mitglieder sind verpflichtet, bei Erbringung von fotografischen Dienstleistungen nach höchster Qualität zu streben und ihre Tätigkeit nach seriösen Grundsätzen auszuüben.

Art. 11 Verlust der Mitgliedschaft
a) Austritt: Jedes Mitglied kann mittels schriftlicher Austritterklärung aus dem Verband austreten.
b) Ausschluss: Ausgeschlossen werden können Mitglieder durch Beschluss des Vorstandes wegen:
- nicht bezahlten Jahresbeitrag
- Verlust einer der Aufnahmebedingungen
- Wiederholter und grober Verletzung der Beschlüsse des Verbandes oder wegen eines Verhalten, das den Verbandszielen widerspricht.
Jeder Ausschluss muss schriftlich begründet und innerhalb von drei Monaten vor seiner Wirksamkeit dem Betreffenden mitgeteilt werden.
c) Tod: Bei Tod tritt das Mitglied automatisch aus. Bei Anfrage wird aber der Nachfolger des Betriebes des Verstorbenen als Mitglied akzeptiert, insofern er den Voraussetzungen lt. Artikels 5 entspricht.
Er muss keine Aufnahmegebühr bezahlen.

Art. 12 Organe des Verbandes
Die Organe des Verbandes sind:
a) Vollversammlung
b) Vorstand
c) Präsident
d) Rechnungsprüfer

Art. 13 Vollversammlung
Die Vollversammlung ist das oberste Organ des Verbandes. Die ordentliche Vollversammlung findet einmal im Jahr innerhalb der ersten sechs Monate des Kalenderjahres statt. Die außerordentliche Vollversammlung kann durch Beschluss des Vorstandes einberufen werden, wenn dies die Führung der Geschäfte erfordert. Die Einberufung der Vollversammlung erfolgt durch den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung in schriftlicher Form; als Einberufungsfrist gilt ein Monat. Die Einberufung erfolgt auch durch den bzw. die Rechnungsprüfer im Rahmen ihrer Kompetenzen oder auf Ansuchen von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder. Rechnungsprüfer und Mitglieder haben mit der Unterstützung von mindestens einem Zehntel der Mitglieder auch das Recht, durch den Vorstand einen Punkt auf die Tagesordnung setzen zu lassen. Dieses Recht muss mindestens zwei Wochen vor der Versammlung in Anspruch genommen werden.

Art. 14 Beschlussfähigkeit
Die Vollversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, wobei in erster Einberufung mindestens die Hälfte aller Stimmberechtigten anwesend sein muss. Zur Statuten Änderung müssen drei Viertel der ordentlichen Mitglieder anwesend sein, wobei mit einfacher Mehrheit beschlossen werden kann. Zur Auflösung des Verbandes bedarf es der Zustimmung einer Dreiviertelmehrheit der ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied kann sich durch ein anderes stimmberechtigtes Mitglied in der Vollversammlung vertreten lassen; ein Mitglied darf jeweils nur ein anderes Mitglied vertreten.

Art. 15 Zuständigkeit
Der Vollversammlung obliegt die Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer. Außerdem fallen in die Zuständigkeit der Vollversammlung:
- Entgegennahme und Genehmigung des Tätigkeits- und Rechenschaftsberichtes des Vorstandes;
- Entgegennahme und Genehmigung des Berichtes über den Rechnungsabschluss und die Rechnungsprüfung;
- Beratung und Beschlussfassung über die vom Vorstand, von den Mitgliedern oder dem bzw. den Rechnungsprüfern gestellte Anträge;
- Beschlussfassung über die Änderung der Statuten.

Art. 16 Abwicklung der Vollversammlung
Den Vorsitz in der Vollversammlung führt der Präsident. Auf Vorschlag des Vorsitzenden werden ein Schriftführer und nach Bedarf mindestens zwei Stimmzähler durch die Vollversammlung ernannt. Der Vorsitzende überprüft in Zusammenarbeit mit dem Schriftführer und den Stimmzählern die Gültigkeit der Vertretungsvollmachten und das Stimmrecht der einzelnen Mitglieder.

Art. 17 Vorstand
Die Vollversammlung wählt den Vorstand für eine Amtsdauer von zwei Jahren. Er ist das leitende Organ des Verbandes und besteht aus fünf Mitgliedern, unter besonderer Berücksichtigung der 4 Zonen Südtirols mit jeweils einem Vertreter. Der Vorstand leitet den Verband und ist zur Durchführung aller Rechtsgeschäfte der ordentlichen und außerordentlichen Geschäftsführung ermächtigt. Die Funktion des Sekretärs und des Kassiers wird von Vorstandsmitgliedern ausgeübt. Der Vorstand unterbreitet der ordentlichen Vollversammlung seinen jährlichen Rechenschaftsbericht. Aufgabe des Vorstandes ist es, die Interessen der Berufsgruppe nach außen zu vertreten und die Beschlüsse der Vollversammlung durchzuführen. In dieser Funktion betreibt der Vorstand Öffentlichkeitsarbeit, erlässt Stellungnahmen und hält die Kontakte zu den Medien und Institutionen bzw. nach außen. Der Vorstand beschließt über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern. Die entsprechende Entscheidung muss dem Betreffenden innerhalb eines Monats mitgeteilt werden. In dieser Mitteilung legt der Vorstand die Wirksamkeit von Aufnahme bzw. Ausschluss fest, wobei diese nicht später als mit Ende des laufenden Geschäftsjahres festgelegt werden darf.

Art. 18 Präsident
Der Präsident ist der gesetzliche Vertreter des Institutes und besteht aus dem Vorstandsmitglied, das bei der Wahl am meisten Stimmen auf sich vereinen konnte.

Art. 19 Rechnungsprüfer
Die Vollversammlung wählt einen oder mehrere Rechnungsprüfer auf Vorschlag des Vorstandes, dem bzw. denen die Kontrolle des Rechnungswesen und der gesamten Finanzgebarung des Verbandes obliegt. Diese können auch Nichtmitglieder sein und haben Zugang zu allen die Finanzgebarung betreffenden Unterlagen des Verbandes.

Art. 20 Geschäftsjahr
Als Verbandsjahr gilt das Kalenderjahr.

Art. 21 Bilanz
Der Verwaltungsrat erstellt die Bilanz für jedes Geschäftsjahr und übermittelt diese zusammen mit seinem Bericht an die Vollversammlung dem oder den Rechnungsprüfern innerhalb eines Monats vor der Vollversammlung.

Art. 22
Für alle in diesem Statut nicht geregelten Fälle wird auf die Bestimmungen der Art. 14 ff des ZGB (Zivilgesetzbuches) verwiesen.

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